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Fukushima-Mahnwache-Schönberg schwamm auf dem Nord-Ostsee-Kanal in einer Welle von Sympathie

Veröffentlicht von Hans (hans) am Oct 12 2012
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Auf diese ganz besonders sportliche Art demonstrierten die ProbsteierInnen gegen den Energie-Giganten E.on, der als Betreiberfirma von 17 aktiven, störanfälligen Atomreaktoren und der Uran-Anreicherungfirma in Gronau das Leben der heutigen und aller folgenden Generationen riskiert. Gerade der norddeutsche Pannenreaktor Brokdorf muss sofort und nicht erst in 9 Jahren abgeschaltet werden, weil sich dort jederzeit die Katastrophe von Fukushima wiederholen kann. Im Laufe des Interviews durch den freundlichen Sportreporter bekam die Mahnwachen-Crew Gelegenheit, genau diese Forderung über das Mikrofon zu verbreiten. Während andere Gruppen nach ihrer Trainingshäufigkeit befragt wurden, thematisierte der Kommentator anerkennend die bereits zum 80igsten Male abgehaltene Mahnwache in Schönberg.

Auf dem Kanal wurde tapfer in Regen und Kälte gegen die Fluten gepaddelt, am Ufer versorgte die Bürgerinitiative gegen Atomanlagen aus Kiel zeitgleich ZuschauerInnen und SportlerInnen mit weiteren Argumenten: Flyer,die zum Wechsel - weg von E.on - hin zu Ökostrom-Anbietern aufrufen, fanden großen Anklang. In luftiger Höhe prangerte ein Robin-Wood-Aktivist die gefährlichen Atomtransporte auf dem Nord-Ostsee-Kanal an.

Alle Drachenboot-Mannschaften glänzten durch Fairness und Ausdauer, zogen sich die Starts doch über viele Stunden hin.

Besondere Sympathie-Bekundungen erhielt die Fukushima-Mahnwache-Schönberg für den wahrhaft vollen körperlichen Einsatz, mit dem sie ihre Botschaft auf dem Wasser transportierten.

 

Falls Sie auch einmal an einer kraftvollen Demonstration teilnehmen möchten oder Fragen zum Stromwechsel haben, treffen Sie die Fukushima-Mahnwache jeden Montag um 18.00 Uhr in der Bahnhofstraße – Höhe Ostsee-Apotheke oder unter www.Fukushima-Mahnwache-Schoenberg.de

 

Stine Stoltenberg

 

Zuletzt geändert am: Oct 12 2012 um 8:03 AM

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