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Waldbrand in der Evakuierungszone Namie-machi in der direkten Nähe der zerstörten AKW in Fukushima:

Veröffentlicht von Hans (hans) am May 06 2017
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Gegen 29.April abend entstandener Waldbrand in der Evakuierungszone in der direkten
Nähe der zerstörten AKW in Fukushima kann immer noch nicht gelöscht werden (zum
Zeitpunkt: 1. Mai 2017 gegen 1400Uhr ). Brennende bzw. gebrannte Fläche ist ca.
200,000m2. Da die Wälder bis jetzt nicht entkontaminiert worden sind, enthalten sie volle
radioaktive Stoffe. Wir haben aber weder aus der japanischen Regierung noch Tepco
Informationen über die genauen Werte der bisher in den einzelnen Wäldern
aufgenommenen radioaktiven Stoffe, wie es auch so üblich und typisch bei ihnen ist.
 
Es ist durchaus anzunehmen, daß je nach der Windrichtung und Windstärke, größere
Umgebungen mit der Entfernung von sogar vielleicht bis ca. 400KM - d.h. natürlich
auch die ganze Stadt Tokyo - durch in der Luft getragene gebrannte Aschen radioaktiv
zusätzlich stark kontaminiert werden können.
(= Laut Aussage von einem früheren Angestellten von Tepco).
 
Es besteht also große Gefahr, daß den Menschen in diesen großen Gegenden durch den
Waldbrand zusätzliche innere sowie äußere radioaktive Expositionen drohen.
 
Aber keine hilfreichen, ausführlichen Informationen aus offiziellen Stellen bzw.
großen Medien in Japan zu finden!
 
Und normale Bürger können selber ihre gesundheitlichen Schäden kaum rechtzeitig
feststellen. Wenn sie es merken, so ist es meist zu spät.
 
In diesem Land, Japan, das durch verantwortungslose, verbrecherische Politiker und
Staatsbeamten regiert wird, gilt es nur noch eine Regel, nämlich: Selbsthilfe.
 
Besonders die Eltern, die kleine Kinder haben, müssen volle Verantwortung
für diese Schutzlosen tragen.

Am 2. Mai hat eine der großen japanischen Zeitungen, Mainichi-Shinbun, eine relativ 
detaillierte Nachricht gegeben, der zufolge der am 29. April abends ausgebrochene Waldbrand
innerhalb der sogenannten hochradioaktiv verseuchten Evakuierungszone in der Nähe der
zerstörten AKW in Fukushima war am 2.Mai gegen 16:00 immer noch nicht gelöscht.
Spezialhubschrauber der japanischen Armee warfen Wasser über der brennenden Waldfläche
von ca. 200,000m² und ca. 350 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Feuerlöscharbeit wurde
durch zusätzliche Schutzbekleidung gegen Radioaktivität stark beschwert. Das Amt der Präfektur
Fukushima berichtet, daß keine nennenswerte Erhöhung radioaktiver Werte in den direkten
Umgebungen bis zum 2. Mai abends festgestellt wurde. Es wurde weiter berichtet, daß das Amt
weiter die Umgebungen messen wolle. Soweit ist die Nachricht. Nun weiß ich z.Zt. auch nichts
mehr. Keine weitere Information vorhanden. Seit dem 30. April messe ich mit meinem Meßgerät die radioaktiven Werte in der direkten Umgebung meiner Wohnung in Tokyo.
Da ist der gemessene Wert ca. zwischen 0.09 und 0.11 uSv pro Stunde. Sofern ist in der Tat
bis jetzt kaum Änderung bzw. Erhöhung der radioaktiven Werte feststellbar. Das kann aber auch damit erklärt werden, daß es seit dem 29. April abends bis jetzt meist Südwinde gegeben hat. Auf jeden Fall sollte man weiterhin vorsichtig und wachsam bleiben. Zum Schluß noch folgendes: Feuerwehrleute, die für die Feuerlöscharbeit direkt am Ort arbeiten, bekommen meinen bedingungslosen, größten Respekt. Der PM Abe und seine Bande sowie die zuständigen Staatsbeamten und Tepcomanager, all die Verbrecher, die die Verantwortung für Super-GAU von Fukushima tragen sollen und müssen, sollten anstatt ihrer am Ort die Feuerlöscharbeit übernehmen und viele radioaktive Aschen einatmen!

weiterer Bericht auf:

http://www.greenpeace.de/themen/energiewende-atomkraft/atomkraftwerke/hochgradig-fahrlaessig

Zuletzt geändert am: May 06 2017 um 1:11 PM

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